Zum Inhalt springen

Ich nutze den SuSE Linux Enterprise Server 11 (SLES11) als Dom0 mit Xen 4. Aus mir bisher unbekannten Gründen (ich vermute, das Kernel-Update auf 2.6.32.13-0.4.1 ist schuld) hatte ich immer wieder Probleme beim Starten von DomU-Instanzen, vor allem dann, wenn sie per “vm-install” erzeugt wurden.

Die genaue Fehlermeldung war “Error: Device 0 (vif) could not be connected. Hotplug scripts not working.“. In der Datei “/var/log/xen/xen-hotplug.log” war außerdem zu lesen: “/etc/xen/scripts/xen-hotplug-cleanup: line 24: [: !=: unary operator expected".

Anscheinend ist an der entsprechenden Stelle im genannten Skript nun eine Variable leer, die eigentlich gefüllt sein sollte. Das Ergebnis ist nun jedoch ungültig, woraufhin das Skript auf die Nase fällt. Bis Novell ein Update zur Verfügung stellt, um den Fehler zu beheben (ich hoffe, dass Novell die Lösung beisteuert) kann man sich mit einem Workaround helfen, der darin besteht, die Zeilen 24 und 25 im Skript "/etc/xen/scripts/xen-hotplug-cleanup" anzupassen:

aus:

if [ $(xenstore-read "$vm_dev" 2>/dev/null) != "" ] \
&& [ "${path_array[1]}” = “vbd” ]; then

wird:

if [ x$(xenstore-read "$vm_dev" 2>/dev/null) != "x" ] \
&& [ x"${path_array[1]}" = "xvbd" ]; then

Damit sollte das Problem umgangen werden können. Bisher funktioniert's bei mir ohne Probleme.

 

UPDATE (20.07.2010):

Meine Xen-Umgebung lief in den letzten Tagen ziemlich wackelig. Das Starten von domU's war möglich, wenn ich allerdings eine der Instanzen stoppen oder neu starten musste, befand sie sich für ca. eine Minute im "paused"-Zustand und brach dann ab. Die Meldung war (wie gehabt) "Error: Device 0 (vif) could not be connected. Hotplug scripts not working.".

Ich habe Foren durchsucht, Manuals gelesen und diverse Mailinglisten umgegraben, doch zunächst schien nichts zu helfen, was auch immer ich versuchte.

Nun habe ich endlich das Problem für mich isoliert und "vorerst" behoben. SLES11SP1 nutzt in der Standardauslieferung für Xen das Kernelpaket "kernel-xen-2.6.32.12-0.7.1". Damit lief alles reibungslos. Dann kam vor einigen Tagen ein Kernel-Patch heraus, Version "kernel-xen-2.6.32.13-0.4.1". Und hiermit fing - wie anfangs bereits vermutet - der ganze Ärger an. Ich habe mittlerweile die Version wieder auf den Originalzustand zurück gedreht und schon funktioniert alles wieder reibungslos. Ich hatte war vor ein paar Tagen schon probiert, den Kernel zurück zu drehen, doch ich hatte auf meinem Server noch ein weiteres Problem, dass mit dem Booten von Software-RAID-Partitionen zusammen hing. Das konnte ich beheben, indem ich "mkinitrd-2.5.10-4.6.1" installierte. Ich glaube aber nicht, dass es sich hierbei um ein grundsätzliches Problem handelt... aber wer weiß. :-)

Bei www.Exif-entfernen.de ist es möglich, Exif-, IPTC- und GPS-Daten schnell und unkompliziert aus JPEG-Bildern zu entfernen, um sie z.B. “anonymisiert” im Internet weiter zu verwenden. Außerdem bietet die Site einen Exif Viewer, mit dem Bilder online untersucht werden können. Unbedingt mal probieren!

Lange Zeit brodelte die Gerüchteküche um das neue iPhone 4G…

Nun ist es endlich da, und der Ansturm darauf ist enorm. Dummerweise ist es gar nicht so einfach, ein vertragsfreies iPhone zu bekommen, es sei denn, man fährt kurzerhand ins Ausland oder bestellt es über iPhone-ohne-Vertrag.

Besitzer eines 3 GS sollten sich nun schon mal darüber klar werden, ob Sie eifersüchtig auf das neue Highlight am Apple-Himmel werden sollen oder dem Ganzen mit Gelassenheit begegnen. Denn sind wir mal ehrlich: Manch einer stellt sich vor, dass nur das neue iPhone4 Spiel, Spaß und Spannung bringt. Das ist allerdings Quatsch, denn jede iPhone-Generation war bisher ein voller Erfolg, wie man z.B. beim iPhone-König nachlesen kann. Die neuen 4G-Features sind nun auch nicht bahnbrechend. Einzig und allein das iOS4 ist von besonderer Bedeutung, und das ist auch mit älterer Hardware nutzbar.

Apps und Spiele gibt es wie Sand am Meer, doch gibt es das perfekte Spiel, das von allen neuen Features des iPhone 4G auch profitieren kann? Quasi DAS iPhone4Spiel? Niemand weiß es. Nicht einmal ich. Es ist bei genauerer Betrachtung aber auch eher zweifelhaft, ob eine zweite Kamera, die zum Spieler gerichtet ist, beim Spielen überhaupt Sinn machen. Es sei denn, man möchte mit anderen gegeneinander spielen und dabei direkt in das Gesicht seines Gegners blicken können.

Ein Fazit ist bei diesem Artikel kaum zu erwarten, denn er enthält überwiegend nichts sagende, aneinander gereihte Sätze und Gedanken, die nicht ganz ernst genommen werden dürfen… ich erzähle später mal, wieso das so ist. :-)

Ich habe vor Kurzem einen Linux-Server von VMware-Server auf Xen 4.0 umgestellt, inkl. Neuinstallation des Hosts. Im Nachhinein wollte ich nun einige VMware-Guests konvertieren, um diese mit Xen verwenden zu können.

Zunächst ist es hierzu erforderlich, die VMDK-Dateien mit dem beim VMware-Server beigelegten Tool “vmware-vdiskmanager” zu konvertieren. Ich hatte die Software allerdings nicht mehr installiert, wollte aber auf das Tool nicht verzichten. Da ich noch das RPM-Paket “VMware-server-2.0.2-203138.x86_64.rpm” vorliegen hatte, habe ich einfach Folgendes gemacht:

  1. Anlegen eines neuen Ordners (“/tmp/vmware”)
  2. Öffnen des RPM-Pakets im Midnight Commander (“mc”)
  3. Öffnen der enthaltenen Datei “CONTENTS.cpio”
  4. Kopieren der folgenden darin enthaltenen Dateien nach “/tmp/vmware”:
    usr/bin/vmware-vdiskmanager
    usr/lib/vmware/lib/libcrypto.so.0.9.8/libcrypto.so.0.9.8
    usr/lib/vmware/lib/libssl.so.0.9.8/libssl.so.0.9.8

Danach kann man “/tmp/vmware/vmware-vdiskmanager” nutzen, als wäre der komplette Server installiert.

Ab sofort steht das Service Pack 1 des SuSE Linux Enterprise Servers bei Novell zum Download bereit.

  • Kernel 2.6.32
  • Unterstützung für KMS (Kernel-based Mode-Einstellungen)
  • Xen 4.0
  • Unterstützung von KVM und Hyper-V
  • Verbesserungen bei Audio- und Bluetooth-Unterstützung
  • und einiges mehr

Man braucht nichts weiter zu tun, als auf der Unterseite des Notebooks die zwei mittig sitzenden Schrauben mit der Bezeichnung “KBD” zu entfernen. Anschließend kann man nacheinander die 5 Klammern, die die Tastatur halten, vorsichtig eindrücken und die Tastatur dabei anheben. Drei befinden sich unterhalb, zwei überhalb der Tastatur (von oben betrachtet). Um die Tastatur wieder einzusetzen, muss man sie lediglich sanft hinein drücken und die Klammern einrasten lassen.

David Wong, ein Hacker aus Kanada, hat es geschafft, Linux und das Google-Betriebssystem für mobile Geräte (“Android”) auf einem Apple iPhone ans Laufen zu bringen. In einem Youtube-Video zeigt David Wong, wie ein funktionsfähiges iPhone über den Bootloader openiboot schließlich Android bootet. Es läuft fast Bug-frei, es sind jedoch Einschränkungen vorhanden, da das iPhone zu wenige Tasten besitzt. Android-Handys haben ein paar Tasten mehr, daher müssen hier Workarounds geschaffen werden.

Die Details sind in diesem Blog-Eintrag von D. Wong nachzulesen: http://linuxoniphone.blogspot.com/. Dort findet man außerdem alle zum Nachbauen wichtigen Ressourcen, wie Tools und Anleitungen. Viel Erfolg!

Bei diversen Anbietern finden sich Angebote, die versprechen, für bestimmte Domains Suchmaschineneinträge anzulegen, um die Domain bekannter zu machen und so für mehr Besucher und damit für höheren Umsatz zu sorgen. Wie sich jedoch immer wieder zeigt, handelt sich hier lediglich um Schwachsinn, denn eine gute Domain gerät durch Verlinkung von anderen Websites automatisch in den Index der unterschiedlichen Suchmaschinen-Betreiber.

Daher der Tipp: Statt auf kostenpflichtige Angebote zu setzen, ist es oftmals deutlich erfolgreicher, auf Verlinkungen von anderen guten Websites oder Social Bookmarking Sites zu setzen. Außerdem helfen oft Blogs dabei, schnell in den Index aufgenommen zu werden.

Ich habe gerade das Plugin Twitter-Tools zu meinem WordPress Blog hinzugefügt und werde damit nun ein paar Tests durchführen. Man hat mit diesem Plugin die Möglichkeit, automatisch (oder auf Wunsch nur manuell) Tweets bei Twitter zu erzeugen, wenn ein neuer Blog-Eintrag veröffentlicht wird. Außerdem bietet das Plugin ein Widget für die Sidebar, um Tweets innerhalb des Blogs anzuzeigen. Vielleicht kommt hierdurch nun endlich etwas Bewegung in meinen Twitter-Account.

Nehmen wir mal an, man möchte mit seinem Linux-PC eine Dummy-Webcam, also eine virtuelle statt echte Kamera betreiben, um z.B. bei Skype Video-Clips einspielen zu können oder bei Chatroulette.com sein Unwesen zu treiben. Für solche Fälle habe ich einen Gerätetreiber gefunden und ein wenig damit herum gespielt. Das Projekt nennt sich AVLD (Another Video Loopback Device) und bietet ein Kernel-Modul, das man einbinden und für diverse Zwecke verwenden kann. Neben dem einfachen “Vorgaukeln” einer Webcam für verschiedenste Programme kann man sogar Videos auf diesem Device ausgeben. Es erscheint dem Betrachter dann wie gerade live aufgenommen.

Die Vorgehensweise:

1. Installation

Ich nutze derzeit openSUSE 11.2 (i586). Leider existiert derzeit noch kein offizielles RPM für AVLD, daher muss es von Hand kompiliert werden. Zur Vorbereitung wurden die RPMs “gcc”, “make”, “patch” und “kernel-source” installiert. Außerdem wurde natürlich die aktuellste Version von AVLD (momentan 0.1.4) heruntergeladen und entpackt.

weiter lesen…