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Kategorie: HowTo

Ich habe vor Kurzem einen Linux-Server von VMware-Server auf Xen 4.0 umgestellt, inkl. Neuinstallation des Hosts. Im Nachhinein wollte ich nun einige VMware-Guests konvertieren, um diese mit Xen verwenden zu können.

Zunächst ist es hierzu erforderlich, die VMDK-Dateien mit dem beim VMware-Server beigelegten Tool “vmware-vdiskmanager” zu konvertieren. Ich hatte die Software allerdings nicht mehr installiert, wollte aber auf das Tool nicht verzichten. Da ich noch das RPM-Paket “VMware-server-2.0.2-203138.x86_64.rpm” vorliegen hatte, habe ich einfach Folgendes gemacht:

  1. Anlegen eines neuen Ordners (“/tmp/vmware”)
  2. Öffnen des RPM-Pakets im Midnight Commander (“mc”)
  3. Öffnen der enthaltenen Datei “CONTENTS.cpio”
  4. Kopieren der folgenden darin enthaltenen Dateien nach “/tmp/vmware”:
    usr/bin/vmware-vdiskmanager
    usr/lib/vmware/lib/libcrypto.so.0.9.8/libcrypto.so.0.9.8
    usr/lib/vmware/lib/libssl.so.0.9.8/libssl.so.0.9.8

Danach kann man “/tmp/vmware/vmware-vdiskmanager” nutzen, als wäre der komplette Server installiert.

Nehmen wir mal an, man möchte mit seinem Linux-PC eine Dummy-Webcam, also eine virtuelle statt echte Kamera betreiben, um z.B. bei Skype Video-Clips einspielen zu können oder bei Chatroulette.com sein Unwesen zu treiben. Für solche Fälle habe ich einen Gerätetreiber gefunden und ein wenig damit herum gespielt. Das Projekt nennt sich AVLD (Another Video Loopback Device) und bietet ein Kernel-Modul, das man einbinden und für diverse Zwecke verwenden kann. Neben dem einfachen “Vorgaukeln” einer Webcam für verschiedenste Programme kann man sogar Videos auf diesem Device ausgeben. Es erscheint dem Betrachter dann wie gerade live aufgenommen.

Die Vorgehensweise:

1. Installation

Ich nutze derzeit openSUSE 11.2 (i586). Leider existiert derzeit noch kein offizielles RPM für AVLD, daher muss es von Hand kompiliert werden. Zur Vorbereitung wurden die RPMs “gcc”, “make”, “patch” und “kernel-source” installiert. Außerdem wurde natürlich die aktuellste Version von AVLD (momentan 0.1.4) heruntergeladen und entpackt.

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Hier ein Tipp, mit dem man veraltete “mysql-bin.0000xy”-Dateien aus seiner MySQL-Installation entfernen kann. Ich habe meinen Server heute ein paar Stunden mit Anfragen beschossen. Heraus gekommen sind mehrere dieser Logdateien, einige größer als 1 GB. Und so wird man sie wieder los: weiter lesen…

Machmal möchte man unter Linux bestimmte Dateien löschen, die älter als ein bestimmter Zeitstempel sind (z.B. Log-Dateien o.ä.). Mit diesem kleinen Skript ist das bequem zu erledigen. Die Suche ist auf Sekunden-Basis über die Variable $SECONDS_AGO eingrenzbar. Nutzt für Fragen oder Anregungen einfach die Kommentar-Funktion des Artikels. weiter lesen…

Ich habe gerade mal wieder an meinem Netzwerk, genauer gesagt, an meiner Proxy-Konfiguration geschraubt und dachte mir, dass daraus ein hilfreicher Artikel werden könnte.

Preface:

Ich betreibe u.a. einen DHCP-Server, einen Proxy-Server und einen Webserver.
Was liegt also näher, als diese drei Dienste miteinander zu koppeln, mit dem Ziel, die Information “Proxy-Server” automatisch zu verteilen, anstatt jedem Browser und jedem System im Netzwerk manuell einen Proxy-Server einzutragen. Außerdem betreibe ich auf verschiedenen Systemen “netz-interne” Webserver, die ich direkt aufrufen möchte, ohne den Proxy zu verwenden.

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