Ich habe vor Kurzem einen Linux-Server von VMware-Server auf Xen 4.0 umgestellt, inkl. Neuinstallation des Hosts. Im Nachhinein wollte ich nun einige VMware-Guests konvertieren, um diese mit Xen verwenden zu können.
Zunächst ist es hierzu erforderlich, die VMDK-Dateien mit dem beim VMware-Server beigelegten Tool “vmware-vdiskmanager” zu konvertieren. Ich hatte die Software allerdings nicht mehr installiert, wollte aber auf das Tool nicht verzichten. Da ich noch das RPM-Paket “VMware-server-2.0.2-203138.x86_64.rpm” vorliegen hatte, habe ich einfach Folgendes gemacht:
- Anlegen eines neuen Ordners (“/tmp/vmware”)
- Öffnen des RPM-Pakets im Midnight Commander (“mc”)
- Öffnen der enthaltenen Datei “CONTENTS.cpio”
- Kopieren der folgenden darin enthaltenen Dateien nach “/tmp/vmware”:
usr/bin/vmware-vdiskmanager
usr/lib/vmware/lib/libcrypto.so.0.9.8/libcrypto.so.0.9.8
usr/lib/vmware/lib/libssl.so.0.9.8/libssl.so.0.9.8
Danach kann man “/tmp/vmware/vmware-vdiskmanager” nutzen, als wäre der komplette Server installiert.