27. Apr
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LPIC-2 Zertifizierung bestanden

Gerade ist mir beim Stöbern durch meine zahlreichen WordPress-Artikel-Entwürfe aufgefallen, dass ich bereits im Oktober 2011 von meiner bestandenen LPIC-2 Zertifizierung berichten wollte. Ist aber nicht passiert, wahrscheinlich weil ich dazu erst die Bilder zurecht schneiden musste. Ich Faulpelz. Naja, ich bewege mich jedenfalls also geradewegs auf den Level 3 zu und darf mich jetzt schon mal “Advanced Level Linux Professional” nennen.

LPIC-2Eigentlich ist LPIC-2 ja noch nicht so super spannend, und nur wer beim LPI den LPIC-Level 3 erreicht hat, darf überhaupt damit prahlen. Aber ich dachte mir grad so “was soll’s” und hab auch gerade etwas Zeit, bevor es gleich ab zu unserem Lieblings-IrishPub geht. Fritzpatrick’s in Essen-Rüttenscheid übrigens. :-)

Zurück zum Thema: Das nächste Ziel ist also der Level 3. Nur wenige schaffen es bis dahin und ich glaube, das könnte zum Teil daran liegen, dass diese Prüfung das äußerst langweilige OpenLDAP behandelt. Es gibt ein Vorbereitungsbuch dazu. Ehrlich! Nur LDAP! Das ist so sterbenslangweilig, dass es mich bereits Monate gekostet hat, es überhaupt komplett zu lesen. Ich habe in den letzten Jahren immer wieder mit OpenLDAP zu tun gehabt, hab’s rauf und runter konfiguriert und stundenlang Troubleshooting betrieben. Und trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich noch nix darüber weiß, da ich eben nicht alle erdenklichen Szenarien erlebt und ausprobiert habe.

Ich werde wohl bei Gelegenheit mal eine LDAP-Spielwiese aufbauen und mich damit zusammen noch mal durch die einzelnen Kapitel quälen. Oder ich zahle das Geld für die Prüfungsgebühr einfach und mache mir erst mal ein Bild vom Schwierigkeitsgrad. :-) Hat jemand von Euch zufällig den 3er-Level und kann mir ein bisschen Mut machen? Wäre toll. :-)

 

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Veröffentlicht in: IT / Technology, Stuff

Über den Autor:

Beruflich arbeite ich als Premium Support Engineer bei Novell. Seit 2008 schreibe ich in diesem privaten Blog über Linux, Software, Programmierung, Suchmaschinen-Optimierung und über alles, was mir außerdem an IT-Themen begegnet. Darüber hinaus blogge ich hier auch über meine Hobbies, meine Meinung zu Filmen, Musik und was mir sonst so vor die Flinte kommt.

3 Kommentare zu "LPIC-2 Zertifizierung bestanden"

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  1. Ich als Linux Laie frage mich dann doch gerade, was die einzelnen Level so mit sich bringen und was so ein Zertifikat überhaupt kostet? Und vorallem…bringts dir was? Gibt ja eine Menge Zertifikate, die einfach nur da sind, um was in der Hand zu haben “schau mal, ich kann das”, aber meist kann man den abgefragten Stoff eh schon. Wie siehts denn hier aus?

    • Thomas Schulte sagt:

      Eine gute Übersicht über das LPI und die Zertifizierungen findest Du bei Wikipedia. Die Prüfungskosten bewegen sich pro Prüfung bloß bei ca. 125 EUR.

      Es stimmt, dass Zertifikate auch für Angeberei genutzt werden können. Jedoch gerade im Consulting-Bereich ist nachweisbares Fachwissen gefragt. Entweder Du hast die notwendigen Stempel oder jemand anderes bekommt den Auftrag. Persönlich halte ich das LPI für eine faire Zertifizierungsstelle, da es anbieter-unabhängig prüft und vor allem eine Non-Profit-Organisation ist. Angesehen sind sie obendrein auch noch.

      Das LPI wirbt damit, dass ihre Prüfungen so aufgebaut und “perfektioniert” sind, dass man mit ihnen langjährige Erfahrungen nachweisen und reine Auswendiglerner entlarven kann.
      Obwohl das LPI als “weltweit führend” gilt, sind z.B. Stand heute nur 111 Mitglieder bei Xing angemeldet, die den Level 3 in ihrem Profil angegeben haben (niedrigere Level sind deutlich häufiger vertreten). Das bedeutet für mich, dass ich – sobald ich den Level 3 ebenfalls erreicht habe – zu einer exklusiven Gruppe gehöre und mich damit deutlich von der Masse absetzen kann. Außerdem sagt die Zahl meiner Ansicht nach schon sehr viel über den Schwierigkeitsgrad der Prüfungen aus.

      Und wenn das alles noch nicht reicht: Man kriegt damit auch Mädels rum… bestimmt. Irgendwo. :-)

  2. “Jedoch gerade im Consulting-Bereich ist nachweisbares Fachwissen gefragt. Entweder Du hast die notwendigen Stempel oder jemand anderes bekommt den Auftrag”.

    Ist mir schon bewusst, leider in Deutschland seit Jahren so. Selbst wenn du Wissen hast, brauchst du einen Wisch, der dies auch aussagt. Ich meinte aber eigentlich eher, ob man sich den – zu prüfenden – Stoff allgemein leicht selber aneignen kann, oder ob ein Kurs mit Leher/Dozent doch angebrachter wäre.

    “Und wenn das alles noch nicht reicht: Man kriegt damit auch Mädels rum… bestimmt. Irgendwo. :-)”

    Wenn du mir da Beweise lieferst, bekommst du einen aus :-)

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