Streetlight Manifesto – 99 Songs of Revolution: Volume 1
Am 16.03.2010 wurde das neue Album von Streetlight Manifesto veröffentlicht. Die Ska-Band aus den USA hat sich mal wieder mächtig ins Zeug gelegt und diesmal 11 Cover-Songs produziert. Das Album soll den Auftakt zu einer ganzen Serie von neuen Alben bilden, die Songs von insgesamt vier Bands enthalten (sollen): Streetlight Manifesto, Bandits of the Acoustic Revolution und zwei bisher unbekannten Bands aus dem S.M.-Umfeld.
Dies ist die Tracklist des aktuellen Albums:
- “Birds Flying Away” (Original von Mason Jennings)
- “Hell” (Original von Squirrel Nut Zippers)
- “Just” (Original von Radiohead)
- “Skyscraper” (Original von Bad Religion)
- “Punk Rock Girl” (Original von The Dead Milkmen)
- “Linoleum” (Original von NoFX)
- “Me and Julio Down by the Schoolyard” (Original von Paul Simon)
- “They Provide the Paint for the Picture-Perfect Masterpiece That You Will Paint on the Insides of Your Eyelids” (Original von Bandits of the Acoustic Revolution)
- “Red Rubber Ball” (Original von The Cyrkle)
- “The Troubador” (Original von Louis Jordan)
- “Such Great Heights” (Original von The Postal Service)
Die Homepage von Streetlight Manifesto ist noch nicht auf dem neuesten Stand, daher sind weitere Informationen dort momentan noch nicht zu finden.
Kurz und knapp lässt sich sagen, dass das Album rein instrumental dem letzen Album “Somewhere in the between” in nichts nachsteht. Allerdings finde ich, dass “Just” von Radiohead unglücklich gewählt ist. Die Radiohead-Songs sind schon fertig, man benötigt meiner Meinung nach keine Cover-Version davon. Okay, es mag ja ganz witzig sein, Ska-Varianten aus allen möglichen Liedern zu machen. “Just” klingt in diesem Falle allerdings eher billig und krampfhaft. Wobei man fairer weise auch sagen muss, dass “Linoleum” und “Such Great Heights” hingegen super gelungen sind. Nicht, dass mich jemand falsch versteht: Streetlight Manifesto haben’s echt drauf! Es ist nur so, dass beim letzten Album die Musik und die Texte von SM kamen und perfekt zueinander passten. Beim neuen Album sind die Texte abgeschrieben und die Melodien wurden übernommen. Es bleiben also nur der SM-Stil und die typischen Instrumente übrig. Das Ganze jetzt “Vergeudung von Talent” zu nennen, wäre viel zu hart, aber die Jungs brauchen eigentlich keine Cover-Songs.
Reinhören ist jedenfalls Pflicht!



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