Do Follow – Ein Resümee

Vor einiger Zeit entschloss ich mich, mein Blog zu einem „Do Follow“-Blog zu machen. Dies stellte ein Angebot für alle Besucher dar: „Bring‘ Dich in die Diskussion ein und werde mit einem Backlink belohnt“, so hieß es in der Ankündigung.

Seit der Umstellung auf „Do Follow“ habe ich in diesem Blog etwas über 100 Kommentare genehmigt und veröffentlicht. Zahlreiche weitere Kommentare waren einfach nur dämlich und wurden von mir als Individual-SPAM klassifiziert. Dazu kommen noch klassische SPAM-Kommentare in 4-stelliger Höhe, die direkt durch Akismet gefiltert wurden.

Von diesen 100 Kommentaren, die ich zugelassen habe, habe ich bei einigen vor der Veröffentlichung die Author-URL entfernt, vor allem dann, wenn der Beitrag keinen Mehrwert enthielt und/oder es dem Kommentator nicht primär um den Artikel, sondern in erster Linie um seinen Backlink ging. Oft ließ sich das sehr leicht durch den Referrer nachvollziehen, denn viele dieser Besucher kamen direkt von Websites, die Do-Follow-Blogs listen. Ich gehe (mehr oder weniger subjektiv) davon aus, dass ca. 1/4 der Kommentare ausschließlich für das Setzen von Backlinks gepostet wurden, und das ist noch wohlwollend entschieden.

Ich sehe derzeit die Qualität dieses Blogs in Gefahr.

DoFollow-Blogs sind – nach meiner ganz persönliche Erfahrung – für Suchmaschinen-Optimierer und Werbetreibende lediglich Kanonenfutter. Daher werde ich die DoFollow-Funktion ab sofort wieder deaktivieren und freue mich auf Kommentare, die geschrieben werden, weil Interesse am Content besteht.