Radiohead – The King Of Limbs

Radiohead - The King Of LimbsSoeben habe ich mir das neue Radiohead-Album „The King Of Limbs“ gekauft. Der Download der 8 MP3’s kostete 7 EUR, also ganz okay. Ich hab mich auf’s Album gefreut, endlich mal wieder Qualitätsware – dachte ich. Schon nach dem ersten Reinhören war mir klar, dass dieses Album wohl auf meiner Festplatte ungehört versauern wird. Die Platte besteht quasi komplett aus Elektro-Samples. Dazu gibt’s „Thom Yorke“-Gesäusel. Ich finde das Album sterbenslangweilig, allerdings mit Ausnahmen. „Bloom“, „Morning Mr Magpie“ und „Feral“ sind nämlich total ätzend. Unrhythmisch und scheiße, wäre die passende vulgäre Beschreibung. Etwas fairer wäre wohl eher, zu sagen, dass es für meine Ohren zu ungewohnt klingt, als dass ich es bis zu Ende hören könnte.

Ich hatte mir vorgenommen, eine ausführliche Plattenkritik zum Album zu verfassen. Leider hat dieses Album jedoch nichts, was mich begeistern könnte. Ich habe also in kürzester Zeit das Interesse daran verloren und spare mir daher den Rest. Nicht falsch verstehen, ich mag Radiohead. Ich mag auch einige der Elektro-Sachen, „Kid A“, „Hail To The Thief“ oder auch „The Eraser“, Thom Yorke’s Solo-Album. Aber beim aktuellen Album ist nichts mehr von dem vorhanden, was ich an Radiohead so mochte. Und wegen der o.g. Nerv-Lieder wird wohl auch das „Im-Hintergrund-laufenlassen“ wegfallen.

Schade.